BVASK - Bundesverband für ambulante Arthroskopie e.V.  
     

Während in den USA schon seit Anfang der 80er Jahre in großem Umfang ambulant operiert wurde, begann man in Deutschland erst zum Ende der 80er Jahre zunächst zögernd, arthroskopische Operationen am Kniegelenk ambulant durchzuführen. Zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Hilfe gründeten 1989 Chirurgen und Orthopäden den Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V. (BVASK). Die erste Tagung mit Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen fand 1990 statt. Im Laufe der Jahre wurden ca. 200 Fachärzte für Chirurgie und Orthopädie Mitglieder dieses Verbandes. Es handelt sich um erfahrene Operateure, die sich schon während ihrer Ausbildung in der Klinik intensiv mit arthroskopischen Operationen beschäftigt haben.

Um einen umfassenden Ausbildungsstand der Mitglieder des BVASK zu gewährleisten, stellt der Verband hohe Ansprüche an die Erfahrungen des Operateurs sowie die technische und räumliche Ausstattung der Operationseinheit von Praxis oder Praxisklinik.

So müssen die Ärzte vor der Aufnahme in den Verband mindestens 300 arthroskopische Operationen vorweisen.

Mittlerweile ist das ambulante Operieren besonders durch die gute Akzeptanz bei den Patienten und den hohen gebotenen Qualitätsstandard aus dem Gesundheitssystem nicht mehr wegzudenken.

Das Ziel des BVASK ist, durch Verhandlungen mit der KV und den Kassen das ambulante Operieren als dritte Säule unseres Gesundheitssystems (neben der konservativen und stationär-operativen Behandlung) zu etablieren.

 
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