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Kompakt AMSI April 2006 mit BVASK Info I/2006

 

CME-Beitrag

CT-gesteuerte Vertebroplastie bei Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper

CME-Fragebogen
CME-Antworten Dezemberausgabe

Studien

Postarthroskopische Analgesie

Levobupivacain i.a. effektiv
Vordere Kreuzbandplastik mit BPTB-Transplantat

Gute Ergebnisse bei femoraler Press-Fit-Fixierung
Verankerungsmethoden bei ACL-Rekonstruktion

Gelenknahe Fixierung beugt Tunnel-Widening vor
Präoperative Hautdesinfektion

Wo Keime bleiben
Absorbierbare Implantate bei arthroskopischer Bankart-Rekonstruktion

Keine Qual der Materialwahl
Subjektive Beurteilung laut International Knee Documentation Committee

Normdaten sind deutlich altersabhängig
Doppelnaht bei RM-Reparatur

Besseres Footprint
Substitution mit Viscoseal nach partieller Mensikusresektion

Postoperative Symptomatik wird gelindert
Arthroskopische Reparatur von kompletten Rupturen der Rotatorenmanschette

Doppelreihentechnik verbessert das strukturelle Ergebnis

Termine

Impressum

BVASK-Info

Einladung

Editorial

EBM-Relativbewertung gerät ins Rutschen

Individualbudgetminderung durch Sachkosten bei Arthroskopien

17. BVASK-Kongress und Hauptversammlung München 26. und 27. Mai 2006
Einladung und Programm

Mitteilungen des QualisKuratoriums e.V.

Tipps und Tricks zu QualisOrtho®

Neuer Patientenbogen für BVASK-Qualitätssicherung

Geschäftsstelle

Impressum



Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ganz herzlich möchte ich Sie zu unserem Jahreskongress am 26. und 27.5. 2006 einladen. Die Ortswahl fiel diesmal auf München. Hiermit setzen wir die Tradition attraktiver Kongressorte fort. Lassen Sie sich von der gewählten „Location” überraschen!

Aber wir wollen nicht nur mit spektakulären Veranstaltungsorten glänzen. Unser Hauptaugenmerk gilt - wie immer - der Qualität des wissenschaftlichen Programms. Zusätzlich zum Vortragsblock werden Präparatekurse und Workshops durchgeführt. Das Thema der Jahrestagung 2006 lautet „Arthroskopie und Osteotomie”.

Des Weiteren stehen wieder die beliebten berufspolitischen- und abrechnungstechnischen Seminare an. Zusätzlich werden wir uns mit organisatorischen, strukturellen und personellen Themen rund um das ambulante Operieren und die Qualitätssicherung arthroskopischer Operationen beschäftigen. Dieses Angebot richtet sich auch an Kliniker, die seit 2005 Mitglied in unserem Verband werden können. Für die BVASK-Mitglieder findet die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen statt.

Wir laden Sie alle herzlich zur Teilnahme an dieser Veranstaltung ein, die nicht nur Spitzenleistungen im Bereich des wissenschaftlichen Programms, sondern auch gesellschaftliche Höhepunkte bieten soll. Das Detailprogramm und die Anmeldemöglichkeiten finden Sie in dieser Ausgabe von Kompakt-AMSI. Für Ihre Familienmitglieder und Sie selbst bietet sich die Möglichkeit eines Kurzurlaubs in München, da der 25. Mai 2005 in den meisten Bundesländern ein Feiertag (Christi Himmelfahrt) ist.

Wir freuen uns, Sie in München begrüßen zu dürfen


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Postarthroskopische Analgesie

Levobupivacain i.a. effektiv

GÖTEBORG (MedCon) – Eine intraartikuläre Lokalanästhesie mit 5 mg/ml Levobupivacain scheint nach einer Knie-Arthroskopie auftretende Schmerzen wirksamer zu lindern als die Kombination aus Lidocain 10 mg/ml plus Adrenalin oder eine niedrigere Levobupivacain-Konzentration. Dies berichten Eva Jakobson und Kollegen des medizinischen Zentrums Göteborg in der Fachzeitschrift Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy.

In einer prospektiven Doppelblindstudie wurde 120 Patienten, die sich ambulant einer Arthroskopie des Kniegelenks unterzogen, zum Ende des Eingriffs entweder 2,5 oder 5 mg/ml Levobupivacain oder aber 10 mg/ml Lidocain plus Adrenalin (aktive Kontrollgruppe) intraartikulär verabreicht. Die Arthroskopie selber wurde in leichter Vollnarkose durchgeführt.

Während des 24-stündigen Nachbeobachtungszeitraum war der Bedarf an zusätzlichen Analgetika bei den Patienten, die 5 mg/ml Levobupivacain erhalten hatten, signifikant geringer als in beiden anderen Gruppen, so die Autoren. Die niedrigere Levobupivacain-Dosis führte gegenüber der höheren Dosis bereits in der unmittelbaren postoperativen Erholungsphase im Behandlungszentrum zu einer schlechteren Analgesie, die sich in einem höheren Verbrauch oraler Schmerzmittel widerspiegelte. (kap).

Autoren: Eva Jakobson et al.
Korrespondenz: Gothenburg Medical Center, Gothenburg, Sweden; jan.jakobsson@kirurgi.ki.se
Studie: The postoperative analgesic effects of intra-articular levobupivacaine in elective day-case arthroscopy of the knee: a prospective, randomized, double-blind clinical study
Quelle: Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy 2006; 14(2): 120-124
Web: www.springerlink.com


Vordere Kreuzbandplastik mit BPTB-Transplantat

Gute Ergebnisse mit femoraler Press-Fit-Fixierung

BUDAPEST (MedCon) – Bei der Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands spielt die Stabilität der Transplantatverankerung insbesondere im frühen postoperativen Zeitraum eine wichtige Rolle.

Im American Journal of Sports Medicine stellten Wissenschaftler des Nationalen Instituts für Sportmedizin in Budapest um Attila Pavlik nun prospektive Studienergebnisse von 285 Patienten (mittleres Alter 29 Jahre) vor, bei denen die femorale Fixierung eines Patellasehnen (BPTB)-Transplantats mittels Press-Fit-Technik erfolgte.

Bei allen Patienten wurde die vordere Kreuzbandplastik arthroskopisch durchgeführt, für die tibiale Verankerung wurden Interferenzschrauben verwendet. Die Nachbeobachtung erstreckte sich über 24-77 (durchschnittlich 38) Monate.

Bei 241 Patienten (85%) ließ sich den Autoren zufolge ein guter Verlauf feststellen: Bei 46 von ihnen lag laut den Kriterien des IKDC (International Knee Documentation Committee) ein Normal-, bei 195 Patienten ein annähernd normaler Befund vor. Bei 39 weiteren Studienteilnehmern waren die Ergebnisse auffällig, bei fünf Patienten deutlich auffällig.

Der durchschnittliche Lysholm-Score verbesserte sich signifikant von 63,5 (±12,7) Punkten vor dem Eingriff auf 95,5 (±7,8) Punkte zum Zeitpunkt des letzten Follow up. Insgesamt konnten 193 zuvor sportlich aktive Patienten ihre vorherigen sportlichen Aktivitäten wieder aufnehmen, 13 Athleten beendeten dagegen ihre Sportlerlaufbahn. Die Seitendifferenz im KT-1000-Arthrometer-Test (manuelles Maximum) betrug durchschnittlich 1,91 (±2,1) mm.

Das Press-Fit-Verfahren sei als geeignete Alternative der femoralen Fixierung eines BPTB-Transplantats bei vorderer Kreuzbandplastik anzusehen, fasst die Arbeitsgruppe zusammen. Neben der erreichten guten Stabilität könne auch das Vermeiden der meisten Komplikationen, wie sie bei Verwendung von Interferenzschrauben oder anderen Materialien aufträten, von Vorteil sein. (kap) .

Autoren: Attila Pavlik et al.
Korrespondenz: Alkotás St. 48., 1123 Budapest, Hungary; pavlika@t-online.hu
Studie: Femoral Press-Fit Fixation Technique in Anterior Cruciate Ligament Reconstruction Using Bone–Patellar Tendon–Bone Graft A Prospective Clinical Evaluation of 285 Patients
Quelle: The American Journal of Sports Medicine 2006; 34:220-225
Web: ajs.sagepub.com


Verankerungsmethoden bei ACL-Rekonstruktion

Gelenknahe Fixierung beugt Tunnel-Widening vor

RANDERS (MedCon) – Die Häufigkeit einer Erweiterung des Knochenkanals bei vorderer Kreuzbandplastik wird einer dänischen Studie zufolge offenbar stark durch die Art der Transplantat-Fixierung beeinflusst. Wie Peter Fauno und Søren Kaalund in Arthroscopy berichten, erweist sich in diesem Zusammenhang eine gelenknahe Verankerung mit relativ kurzer Distanz zwischen den einzelnen Fixierungspunkten als vorteilhaft.

In einer randomisierten Studie wurden 100 Patienten ein Hamstring-Sehnen-Transplantat eingesetzt, wobei die Fixierung in Gruppe A transfemoral mittels Transfix® und im tibialen Tunnel mittels Interferenzschraube erfolgte. In Gruppe B wurde das Transplantat dagegen auf Femurseite extracortical mittels Endobutton® sowie distal des tibialen Bohrkanals durch eine bikortikale Schraube plus Washer befestigt. Nach einem Jahr wurden 87 Patienten erneut untersucht, und die radiologische Breite der Knochenkanäle mit dem Befund zwei Wochen nach der Operation verglichen. Eine Differenz von 2 mm oder mehr war als Tunnel-Widening (TW) definiert. In Gruppe A stellten die Wissenschaftler bei sieben von 41 Patienten am Femur, bei fünf von 41 Patienten an der Tibia eine solche Aufweitung des Knochenkanals fest. Demgegenüber lagen die TW-Raten in Gruppe B mit 20/46 (femoral) und 16/46 Patienten (tibial) signifikant höher. Hinsichtlich der Lysholm- oder IKDC-Scores sowie arthrometrischer Befunde wichen die beiden Fixationsmethoden nicht voneinander ab. (kap) .

Autoren: Peter Fauno et al.
Korrespondenz: Randers Central Hospital, Skovlyvej 1, Randers 8900, Denmark.
Studie: Tunnel Widening After Hamstring Anterior Cruciate Ligament Reconstruction Is Influenced by the Type of Graft Fixation Used: A Prospective Randomized Study
Quelle: Arthroscopy 2006; 21(11):1337-1341
Web: www.arthroscopyjournal.org/


Präoperative Hautdesinfektion

Wo Keime bleiben

CAGLIARI (MedCon) – Eine herkömmliche präoperative Hautdesinfektion mit Povidon-Iod gewährleistet bakteriologischen Untersuchungen der Universität Cagliari zufolge eine vollständige Keimfreiheit gut zugänglicher Hautregionen. 50% der untersuchten Proben der Periungualregion der Operateure waren dagegen nach sechsminütiger chirurgischer Händewaschung noch bakteriell kontaminiert, schreiben Massimiliano Salvi et al in Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy.

Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 42 Abstriche von den linken Händen zweier Chirurgen, die bei insgesamt sieben Operationen nach sechsminütiger Händewaschung und Desinfektion aus den Regionen Daumennagel, Interdigitalraum zwischen Zeige- und Mittelfinger sowie Handfläche entnommen wurden. Weitere 30 Proben entstammten der Hautoberfläche von 15 Arthroskopie-Patienten (präpatellar sowie aus der Kniekehle) nach Desinfektion mit Povidon-Iod. In keiner dieser Patientenproben konnte ein Keimnachweis erfolgen. Auch die Handfläche und Interdigital-Proben der Operateure erwiesen sich mikrobiologisch vollständig als negativ. Demgegenüber konnten bei der Hälfte der periungualen Proben Staphylococcus-Stämme isoliert werden, die zu rund 30% pathogen waren. Möglicherweise liege der Grund für die mangelnde Keimfreiheit in der schlechten Zugänglichkeit dieser Region für Desinfektionsmittel, vermuten die Autoren. (kap) .

Autoren: Massimiliano Salvi et al.
Korrespondenz: Orthopaedic Department, University of Cagliari, Casa di Cura Polispecialistica Sant Elena, Cagliari, Italy; massimiliano.salvi@tin.it
Studie: Are surgical scrubbing and pre-operative disinfection of the skin in orthopaedic surgery reliable?
Quelle: Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy 2006; 14(1): 27-31
Web: www.springerlink.com


Absorbierbare Implantate bei arthroskopischer Bankart-Rekonstruktion

Keine Qual der Materialwahl

VÄSTERÅS (MedCon) – Für das klinische Ergebnis einer arthroskopischen Bankart-Rekonstruktion des Schultergelenks spielt das Material des resorbierbaren Implantats möglicherweise keine besondere Rolle. Darauf deutet eine schwedische prospektive Vergleichsstudie an 40 Patienten mit rezidivierender unidirektionaler posttraumatischer Schulterinstabilität hin, bei denen randomisiert Implantate aus PGA (Polyglukonat oder verstärktem PLLA (Poly-L-Lactid) eingesetzt wurden. Während der zweijährigen Follow up trat bei je einem Patient beider Gruppen eine Redislokation auf; Subluxationen des Schultergelenks kamen nicht vor. Weder die Abduktionskraft noch der Bewegungsgrad oder die Rowe- und Constant-Scores unterschieden sich zwischen den beiden Gruppen. Ungeachtet des verwendeten Implantatmaterials fand sich insgesamt eine Zunahme degenerativer Veränderungen. Einziger signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen war eine vermehrte Sichtbarkeit der Bohrlöcher in der PGA-Gruppe nach zwei Jahren. Ein solcher Befund korrelierte jedoch in keiner der beiden Gruppen mit dem Ausmaß der degenerativen Veränderungen. (kap) .

Autoren: Lennart Magnusson et al.
Korrespondenz: Jüri Kartus, M.D., Ph.D., NU Hospital, SE-461 85 Trollhättan, Sweden
Studie: A Prospective, Randomized, Clinical and Radiographic Study After Arthroscopic Bankart Reconstruction Using 2 Different Types of Absorbable Tacks
Quelle: Arthroscopy 2006; 22(2):143-151
Web: www.arthroscopyjournal.org/


Subjektive Beurteilung laut International Knee Documentation Committee

Normdaten sind deutlich altersabhängig

NASHVILLE (MedCon) – Die Punktwerte der subjektiven Beurteilung des Knies anhand den IKDC (International Knee Documentation Committee)-Kriterien können je nach Patientenalter, Geschlecht oder Vorerkrankungen des Knies deutlich variieren. Im American Journal of Sports Medicine wurden nun normative Daten verschiedener Patientengruppen vorgestellt, für die Wissenschaftler um Allen F. Anderson, Nashville, mehrere Tausend repräsentativ ausgewählte Personen befragt hatten. Insgesamt lagen zu 5246 Knien vollständige Daten vor.

28% der Studienteilnehmer gaben Knieprobleme zu Protokoll. Die höchsten Punktwerte ließen sich bei Männern im Alter von 18-24 Jahren sowie 25-34 Jahren (durchschnittlich 89 von 100 Punkten) feststellen. Die Mittelwerte in den Gruppen 35-50 sowie 50-55 Jahren betrugen 85 respektive 77 Punkte. Für Frauen ergaben sich subjektive IKDC-Scores von 86 (18-24 und 25-34 Jahre), 80 (35-50 Jahre) sowie 71 Punkten (51-65Jahre). Probanden ohne Knieprobleme in der Anamnese schnitten erwartungsgemäß im Allgemeinen besser ab. (kap)

Autoren: Allen F. Anderson et al.
Korrespondenz: Tennessee Orthopaedic Alliance, Nashville, TN 37205; andersonaf@tnortho.com
Studie: The International Knee Documentation Committee Subjective Knee Evaluation Form Normative Data
Quelle: American Journal of Sports Medicine 2006; 34(1): 128-135
Web: ajs.sagepub.com


Doppelnaht bei RM-Reparatur

Besseres Footprint

FARMINGTON (MedCon) – Nach offener wie auch arthroskopischer Reparatur einer Ruptur der Rotatorenmanschette (RM) treten nicht selten erneute Läsionen auf. Eine Arbeitsgruppe um Augustus Mazzocca von der University of Connecticut in Farmington hat nun an Leichenschultern überprüft, ob sich die Stabilität und Belastbarkeit der reparierten Läsion durch Anlegen von Doppelnähten gegenüber einer Einzelnahttechnik verbessern lässt. Hinsichtlich Reißkraft (Load to Failure), zyklischer Belastbarkeit und Spaltbildung erwiesen sich den Ergebnissen zufolge alle untersuchten Verfahren als ebenbürtig, erklären die Autoren im American Journal of Sports Medicine. In der Studie setzten die Wissenschaftler bei der arthroskopischen Reparatur von RM-Ruturen bei 20 frischgefrorenen Leichenschultern entweder eine einzelne Nahtreihe oder aber eine von drei Doppelreihenmethoden (Diamant-, Matratzen- Doppelanker, bzw. modfizierte Matratzen-Doppelanker-Technik nach Millett bzw. Guanche) ein. In allen Gruppen erwies sich die Reparatur bis zu einer Belastung von mehr als 250 N als reißstabil. Insgesamt hätten alle der untersuchten arthroskopischen Nahtmethoden zu ähnlichen Ergebnissen geführt, wie sie für offene Rotatorenmanschetten-Rekonstruktionen bekannt sind, resümiert die Gruppe. Darüber hinaus führten die Doppelnahttechniken durchgehend zu einem größeren Footprint der Supraspinatus-Sehne als die einzelne Nahtreihe, was ihrer Ansicht nach möglicherweise die biologische Festigkeit der Reparatur verbessern könnte. (kap)

Autor: Augustus D. Mazzocca et al.
Korrespondenz: Department of Orthopaedic Surgery, University of Connecticut, Farmington, CT; admazzocca@yahoo.com
Studie: Arthroscopic Single-Row vs Double-Row Suture Anchor Rotator Cuff Repair
Quelle: The American Journal of Sports Medicine 2005; 33:1861-1868
Web: ajs.sagepub.com


Substitution mit Viscoseal nach partieller Mensikusresektion

Postoperative Symptomatik wird gelindert

GENF (MedCon) – Der postoperative Verlauf nach arthroskopischer partieller Meniskusresektion kann möglicherweise verbessert werden, wenn die während des Eingriffs verlorenengegangene Synovialflüssigkeit mit einer Hyalorunsäure-haltigen Lösung (Viscoseal) ersetzt wird. Darauf deuten Ergebnisse einer einfach verblindeten Pilotstudie hin, die Burkhard Mathies, Genf, in Knee Surgery Sports Traumatology Arthroscopy vorgestellt hat. 50 Patienten mit arthroskopisch durchgeführter partieller Meniskusresektion nahmen daran teil. Randomsisiert zugeordnet wurde je einer Hälfte von ihnen am Ende des Eingriffs 10ml Viscoseal intraartikulär verabreicht oder aber keine Ersatzflüssigkeit (Kontrollgruppe). 20 Patienten je Gruppe beendeten die Studie regulär.

Trotz dieser geringen Patientenzahl, erklärt der Autor, ließen sich einige interessante Ergebnisse beobachten: So fiel der Anstieg der per visueller Analogskala (VAS) ermittelten Schmerzscores einen Tag nach dem Eingriff in der Viscoseal-Gruppe durchschnittlich signifikant geringer aus als in der Gruppe mit Standardtherapie (8,9 versus 20,0); dieser Benefit blieb auch in den folgenden Tagen erhalten. Auch die Gelenkschwellung ging in der Viscoseal-Gruppe ab Tag 7 post-OP spürbar, ab Tag 12 signifikant stärker zurück. Darüber hinaus war der Diclofenac-Bedarf ab dem dritten postoperativen Tag bei Viscoseal-behandelten Patienten geringer. Die synoviale Substitutlösung wurde gut vertragen, unerwünschte Ereignisse traten nicht auf. (kap)

Autoren: Burkhard Mathies
Korrespondenz: Hopital de La Tour, Meyrin, Geneva, Schweiz, burkhard.mathies@latour.ch
Studie: Effects of Viscoseal, a synovial fluid substitute, on recovery after arthroscopic partial meniscectomy and joint lavage.
Quelle: Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 2006;14(1):32-9
Web: www.springerlink.com


Erfahrungen des Instituts für Mikrotherapie Bochum

CT-gesteuerte Vertebroplastie bei Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper

Braun, M*., Gevargez, A., Lange, S., van Leeuwen, P., Grönemeyer, D.H.W.

Einleitung

Die Osteoporose stellt nicht nur die häufigste Erkrankung des Knochens sondern auch eine der weltweit häufigsten Erkrankungen überhaupt dar. In Deutschland leiden Schätzungen zufolge bis zu sieben Millionen, weltweit bis zu 250 Millionen Menschen an Osteoporose, und aufgrund der demographischen Enzwicklung dürfte die Häufigkeit der Osteoporose und ihrer Folgeerscheinungen in Zukunft noch weiter ansteigen. Neben hüftgelenksnahen Frakturen gehören vor allem Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper zu den Hauptkomplikationen der Osteoporose, die unbehandelt zu einer Kyphosierung und veränderten Biomechanik der Wirbelsäule führen. Hierzulande finden sich osteoporotisch osteoporotisch bedingte Wirbelkörperfrakturen bei etwa 2,4 Millionen Patienten, Zweidrittel davon Frauen. Vertebrale Kompressionsfrakturen können starke Schmerzen verursachen und die gesundheitliche Situation des Betroffenen deutlich herabsetzen. Eine häufige Immobilität des Patienten, die Abnahme der Lungenfunktion, Appetitminderung sowie die reduzierte Lebensqualität können zu klinisch manifesten Depressionen und einem gesteigerten Risiko weiterer Frakturen führen [1;2]. (Abbildung 1)

Abb. 1: Sagittales T2-gewichtetes MRT der Wirbelsäule: multiple osteoporotische Frakturen, bikonkav TH10, keilförmig TH12, plana TH9, L1-2

Die herkömmliche Therapie von Patienten mit osteoporotisch bedingten Frakturen besteht auch heute noch oftmals in Bettruhe, Korsett, Schmerztherapie sowie Krankengymnastik. Diese Maßnahmen können die Wirbelsäulenstatik jedoch nicht wiederherstellen, und der Mobilitätsverlust beschleunigt die Demineralisierung der Knochensubstanz weiter [3].

Das Ziel der perkutanen Vertebroplastie (PVP) ist die Schmerzlinderung, des weiteren soll ein weiteres Sintern des Wirbelkörpers vermieden werden. Dazu wird unter Bildgebungskontrolle Polymethylmetacrylat (PMMA = Knochenzement) auf perkutanem Weg in den osteoporotisch (oder neoplastisch) befallenen Wirbelkörper injiziert. Erstmals wurde das Verfahren 1987 zur Therapie vertebraler Angiome [4] eingesetzt. Seitdem findet es zunehmend auch in der Therapie osteoporotischer Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper Anwendung. Bei ausgewählten Patienten konnte bereits eine effektive Linderung der durch diese Frakturen ausgelösten Schmerzen mittels PVP demonstriert werden. [5- 9]. Peh et al. zeigten, dass eine perkutane Vertebroplastie auch bei Patienten mit schwerer Wirbelköperkompression (d.h. auf weniger als ein Drittel der ursprünglichen Höhe kollabierten Wirbeln) möglich ist. Ihren Erfahrungen nach war die Durchführung nicht schwieriger zu handhaben als eine Vertebroplastie nicht-kollabierter Wirbel [13]. (Abbildung 2)

Abb. 2: Koronares T2-gewichtetes MRT der Wirbelsäule: Skoliose und multiple osteoporotische Frakturen einschließlich einer schweren bikonkaven Wirbelkörperfraktur von L4

In der Mehrzahl werden PVP unter alleiniger fluoroskopischer Kontrolle durchgeführt. Gangi et al. [14] beschrieben 1994 die Kombination aus Computertomographie und Fluoroskopie zur Steuerung der PVP. Durch kombinierten Einsatz von CT und Fluoroskopie lässt sich bei der PVP die bestmögliche Qualität der Darstellung erzielen. Der Vorteil der CT-Bildgebung ist die axiale Ansicht, die eine zusätzliche Kontrolle der Ausbreitung von Kontrastmittel und Zement in dieser Ebene ermöglicht. Kombiniert mit der Fluoroskopie ist so eine exakte Ausrichtung der Nadel selbst bei schweren Frakturen mit deutlicher Deformität möglich.

Komplikationen der PVP wurden bislang nur selten beschrieben, wobei es sich meistenteils um Zement-Extravasationen in umliegende Gewebestrukturen handelt. Um unerwünschten Wirkungen bis hin zu schweren neurologischen Defiziten und vaskulären Embolien vorzubeugen, ist die präzise Platzierung der Kanüle und die kontrollierte Einbringung des Zements absolut unerlässlich [10-12].

Die PVP ist bei Patienten mit eindeutig lokalisierbaren starken Schmerzen und Wirbelkörperfrakturen indiziert, die sich unter konservativer Therapie nicht oder nur unzureichend bessern. Instabile Frakturen mit Beteiligung des hinteren Wirbelkörperabschnitts, eine Einengung des Spinalkanals mit neurologischen Ausfällen, Infektionen, eine PMMA-Allergie sowie eine hämmorhagische Diathese stellen Kontraindikationen einer perkutanen Vertebroplastie Vertebroplastie dar. In den meisten Fällen wird die PVP in der Brust- und Lendenwirbelsäule angewandt, seltener in der Halswirbelsäule oder dem zerviko-thorakalen Übergang. [26]

Eigene Erfahrungen bestätigen die gute Machbarkeit der CT- plus Fluoroskopie-gesteuerten PVP unter ambulanten Bedingungen und werden nachfolgend berichtet.

Patienten

Bei 21 Patienten mit schmerzhaften osteoporotischen Kompressionsfrakturen wurden insgesamt 49 PVP durchgeführt. Die Patientengruppe bestand aus 19 Frauen und zwei Männern mit einem Durchschnittsalter von 74 Jahren (60-85 Jahre).

Bei allen Patienten hatte eine mindestens vierwöchige konservative Behandlung einschließlich Bettruhe, physikalischer Therapie und medikamentöser Schmerztherapie vor der PVP nicht zu einer Besserung geführt. Die Dauer der Schmerzsymptomatik war z.T. sehr unterschiedlich und reichte von „mehreren Wochen” bis hin zu 18 Jahren. Acht Frakturen bestanden seit zwölf Wochen oder kürzer, 41 Frakturen waren älter als drei Monate. Mithilfe der Patientenunterlagen und dem maximalen Schmerzausmaß im Vergleich zu den MRTBefunden erfolgte eine Einschätzung der Frakturen als „neu” oder „alt”. Ödeme des Wirbelknochens lassen sich bis zu drei Monate nach dem Frakturereignis nachweisen. (Abbildung 3).

Abb. 3: Sagittales STIR- MRT der Wirbelsäule mit Wirbelkörperödemen in TH10 und 9

Die Wirbelkörperfrakturen betrafen in elf Fällen nur eine Endplatte; in 38 Fällen lagen kombinierte Frakturen der oberen und unteren Endplatte vor. Von den Frakturen betroffen waren Wirbel in Höhe von T5 bis L5, im einzelnen: T5 (n=1), T6 (n=1), T8 (n=2), T9 (n=4), T10 (n=1), T11 (n=4), T12 (n=7), L1 (n=9), L2 (n=6), L3 (n=7), L4 (n=6) sowie L5 (n=1). Es wurden eine bis zu fünf PVP pro Patient durchgeführt. Die Indikation für eine Vertebroplastie wurde bei fokalen und nicht beherrschbaren spinalen Schmerzen ohne radikuläre Anzeichen oder andere neurologische Ausfälle gestellt. Nach dorsal verlagertes Knochengewebe war – bei Fehlen klinisch-neurologischer Befunde – kein Ausschlusskriterium, wohl jedoch eine hämmorhagische Diathese sowie instabile Frakturen.

Vor der Durchführung der Vertebroplastie wurden die Patienten mittels Visueller Analogskala (VAS, von 0 – 100, wobei 100 den stärksten Schmerz kennzeichnet) zu ihrer Schmerzsymptomatik , sowie mit Hilfe des Pain Disability Score (PDI) und des Funktionsfragebogen Hannover Rückenschmerz (FFbH) zu Aktivitäten des täglichen Lebens und Funktionalität befragt. Die Follow-up Untersuchungen erfolgten durchschnittlich 2,5 Tage (1-20 Tage) nach der Vertebroplastie sowie ein weiteres Mal nach 6,5 Monaten (30-203 Tage).

Statistische Methoden

Die im Text angegebenen Resultate entsprechen dem Mittelwert. Zusätzlich wurden wurden der Median, das obere und untere Quartil ebenso wie Maximal- und Minimalwerte in der Bewertung der Erfolgsparameter verwendet. Zum Vergleich der Werte zweier unabhängiger Befundgruppen diente der Mann-Whitney U-Test. Voneinander abhängige Mengen wurden mittels Wilcoxon signed-rank Test verglichen. Statistische Signifikanz galt ab einem p-Wert von 0,05.

Technik

Alle Patienten wurden aufgeklärt und unterzeichneten eine Einverständniserklärung. Die PVP erfolgte unter Lokalanästhesie (Mepivacainhydrochlorid; Astra Zeneca GmbH, Wedel) und kontinuierlicher Überwachung durch Blutdruckmessungen, EKG sowie Pulsoximetrie. Die perkutane Vertebroplastie erfolgte unter sterilen Bedingungen und unter Kontrolle durch Spiral-CT und C-Arm Fluoroskopie (SOMATOM Plus 4 Volume Scan und monoplanares C-Arm Siremobil 2000, Siemens Medical Systems, Erlangen). Sowohl für die thorakale als auch die lumbale PVP wurden die Patienten in Bauchlage auf dem CT-Tisch gelagert. In allen Fällen erfolgte die Injektion über einen einzigen Pedikel.

Die Kanüle wurde, wenn möglich, im Übergang mittleres zum ventralen Drittel des betreffenden Wirbelkörpers platziert, wobei allerdings in einigen Fällen mit schwerer Wirbeldeformierung die Nadel nicht weit in den vorderen Teil des Wirbels vorgeschoben werden konnte. (Abbildungen 4 und 5)

Abb. 4: Röntgendarstellung im lateralen Strahlengang: Platzierung eines 11mm-Trokars im Übergang mittleres zum ventralen Drittel des keilförmig deformierten Wirbelkörpers

Abb. 5: Transpedikuläres Vorgehen in axialer CT-Darstellung

 

Mittels intraossärer Venographie mit 5-10 ml Iopramid (Ultravist-150, Schering) wurde überprüft, ob die Nadel innerhalb einer direkten venösen Anastomose mit epiduralen Venen positioniert war. In diesem Fall wurde die Lage der Nadel dahingehend verändert, dass sich nur die Knochentrabekel füllen, was das Risiko direkter Embolien größerer Venen oder eines Einwandern des Zements in den Spinalkanal verringerte. (Abbildungen 6 und 7).

Abb. 6: Axiales CT-Bild mit intraossärer Venographie: Kontrolle, ob die Nadel innerhalb einer direkten venösen Anastomose mit epiduralen Venen positioniert ist. Auf diese Weise lässt sich der direkte Abfluss in epidurale wie foraminale Venen abschätzen.

Abb. 7: Laterale Röntgenfluoroskopie eines bikonkav deformierten Wirbelkörpers: Direkter Fluss von Kontrastmittel in die V. azygos. Dieser Befund geht mit dem Risiko einer pulmonalen PMMA-Embolie einher.

Die Zementinstillation erfolgte in 1 ml-chritten, nach denen jeweils eine CT-Kontrolle erfolgte. Bewegte sich der Zement in Richtung Wirbelkörperhinterwand, wurde die Injektion gestoppt. Die Dokumentation der Ergebnisse erfolgte mittels Spiral-CT mit sagittaler Rekonstruktion. (Abbildung 8)

Abb. 8: Axiales CT-Bild: Der Zement erreicht die posteriore Wand des Wirbelkörpers, Um eine Extravasation in den Spinalkanal zu verhindern, wird die Zementinjektion gestoppt.

Ergebnisse

In der vorliegenden Studie wurden 49 schmerzhafte Frakturen mittels Vertebroplastie behandelt. Vor der perkutanen Vertebroplastie lag der durchschnittliche Schmerzscore auf der visuellen Analogskala (VAS 0-100) bei 73,1. Sowohl beim ersten (VAS 38,5, p<0,0001) wie auch zweiten Follow-up-Zeitpunkt (VAS 38,8, p<0,0004) fand sich eine signifikante Linderung der Schmerzen (Diagramm 1).

Diagramm 1: Signifikante Abnahme der Schmerzscores (VAS 73,1 vor PVP) nach durchschnittlich 2,5 Tagen (VAS 38,5, p<0,0001) und 6,5 Monaten (VAS 38,8, p<0,0004).

Im Pain Disability Index (PDI) lagen vor der Vertebroplastie durchschnittlich ein Wert von 6,8 vor, der sich beim ersten (PDI 5,81, (p< 0,0265) und zweiten Nachbeobachtungszeitpunkt (PDI 5,27, (p< 0,0005) signifikant) verbessert hatte (Diagramm 2).

Diagramm 2: Signifikante Abnahme der Schmerzscores (PDI 6,8 vor PVP) nach durchschnittlich 2,5 Tagen (PDI 5,81, p<0,0265) und 6,5 Monaten (PDI 5,27, p<0,0005).

Die durchschnittlichen Scores des FFbH vor Vertebroplastie gegenüber dem ersten Follow up waren nicht signifikant verschieden (p= 0,106). Zwischen den Werten vor der Vertebroplastie und dem zweiten Nachbeobachtungszeitpunkt ergab sich dagegen eine signifikante Verbesserung (p= 0,0204) (Diagramm 3).

Diagramm 3: Keine signifikante Verbesserung der Funktionsscores nach durchschnittlich 2,5 Tagen (FFbH 39,22, p<0,106) jedoch nach 6,5 Monaten (FFbH 41,35, p<0,0204) im Vergleich zur Ausgangslage (FFbH 28,81 vor PVP).

Bei der Mehrzahl der 21 Patienten konnte die Schmerzmedikation nach der Vertebroplastie reduziert werden. In 16 Fällen war die Schmerzmedikation zum ersten Follow up komplett abgesetzt, beim zweiten Follow up kamen 17 Patienten ohne medikamentöse Schmerztherapie aus.

Während der Vertebroplastie wurden durchschnittlich 4,5 ml (1,5 – 6,5 ml) PMM injiziert, wobei die Injektion in allen Fällen über einen einzigen Pedikel erfolgte. Radiologisch fanden sich in einem Fall eine PMM-Leckage in die angrenzende Bandscheibe sowie in einem weiteren Fall in das paravertebrale Gewebe. Schwerwiegende radiologische oder klinische Komplikationen traten nicht auf, und kein Patient benötigte eine weitere Operation.

Diskussion

Die perkutane Vertebroplastie ist bei Patienten mit vertebralen Frakturen und persistierenden Rückenschmerzen indiziert. Im Normalfall und insbesondere bei osteoporotisch bedingten Frakturen auf mehreren Wirbelsäulenniveaus sind operative Eingriffe nicht indiziert, wogegen eine Vertebroplastie durchgeführt werden kann. [5; 19; 20]

Bei einem erfolgreichen Vorgehen sind die Schmerzen häufig innerhalb von 24 Stunden nach der PVP rückläufig und die Mobilität der Patienten verbessert sich [19]. In Einzelfällen wird eine Schmerzlinderung erst einige Tage bis Wochen nach dem Eingriff vom Patienten eindeutig festgestellt. Bei bis zu 90% der Patienten mit osteoporotisch bedingten Frakturen konnte in verschiedenen Untersuchungen eine signifikante Schmerzlinderung durch die PVP festgestellt werden [7; 13; 20; 21].

Unsere im Ergebnisteil aufgezeigten eigenen Erfahrungen bestätigen die Berichte anderer Autoren. Unsere Ergebnisse verdeutlichen nicht nur eine signifikante Schmerzreduktion sondern auch eine signifikante Verbesserung der Funktion und Aktivitäten des täglichen Lebens.

In der Literatur [19; 20; 22] wird eine Reduktion auf ein Drittel der ursprünglichen Höhe des Wirbelkörpers als schwere vertebrale Kompression definiert und als relative Kontraindikation für eine PVP erachtet. Peh et al. zeigten bereits, dass eine Vertebroplastie unter fluoroskopischer Kontrolle auch bei Patienten mit schwerer Wirbelkörperkompression praktikabel ist. Abgesehen von einem extrem vorsichtigen Vorgehen fand die Arbeitsgruppe die Durchführung der PVP bei diesen Patienten im Wesentlichen nicht schwieriger als bei nicht-kollabierten Wirbelkörpern. Ihren Ergebnissen zufolge besteht vermutlich kein direkter Zusammenhang zwischen der Rate einer PMMA-Leckage, radiologischen Komplikationen und des Ausmaßes der Wirbelkörperkompression. [13]. O’Brien et al. beschreiben sechs Patienten mit ausgeprägten Kompressionsfrakturen, die erfolgreich mittels Vertebroplastie behandelt wurden, wobei der Trocar in den äußersten lateralen Bereich des Wirbelkörpers platziert wurde, um der typischen Morphologie schwerer Kompressionsfrakturen Rechnung zu tragen. Die Vertebroplastie verlief technisch erfolgreich und war bei vier Patienten mit einer signifikanten Schmerzlinderung verbunden [23].

In unserer Patientengruppe fanden sich auch schwere Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper. Unsere Ergebnisse zeigen ebenfalls, dass sich schwere vertebrale Kompressionsfrakturen erfolgreich mittels PVP behandeln lassen.

Durch kombinierten Einsatz von Computertomographie und Fluoroskopie lässt sich bei der PVP die bestmögliche Qualität der Darstellung erzielen. Da ein Niedrigdosis-CT-Modus eine Vielzahl fluoroskopischer Aufnahmen ersetzt, ist die Strahlenexposition der einer alleinigen fluoroskopischen Kontrolle nach unserer Einschätzung vergleichbar. Der Vorteil der CT-Bildgebung ist die axiale Ansicht, die eine zusätzliche Kontrolle der Ausbreitung von Kontrastmittel und Zement in dieser Ebene ermöglicht. Kombiniert mit der Fluoroskopie ist so eine exakte Ausrichtung der Nadel selbst bei schweren Frakturen mit deutlicher Deformität möglich.

Falls möglich, wird die Nadel über einen transpedikulären Weg zentral im ventralen Drittel des Wirbelkörpers positioniert. Bei schweren Deformitäten kann die Nadel jedoch in einigen Fällen nur im dorsalen Anteil des Wirbelkörpers platziert werden, und insbesondere in der Brustwirbelsäule kann ein lateraler Ansatz notwendig werden. Nach der Posititionierung wird Kontrastmittel appliziert, um mittels vertebraler Venographie den perivertebralen venösen Abfluss darzustellen. Durch die Fluoroskopie kann der direkte Fluss von Kontrastmittel in die Vena azygos – und damit das Risiko nachfolgender pulmonaler PMMA-Emboli – identifiziert werden. Mittels CT lässt sich der direkte Abfluss in epidurale oder foraminale Veinen einschätzen.

Zur Kontrolle des Zementflusses wird nach jedem applizierten ml PMMA eine örtliche CT-Aufnahme gefertigt. Mit Hilfe des Vielschicht-CT kann eine Passage des Wirbelkörpers von 2 cm Dicke in aufeinanderfolgenden Schnittbildern dargestellt werden. Auf diese Weise lässt sich die Zementausbreitung in transversaler und axialer Richtung beurteilen. Sollte der Zement die hintere Wand des Wirbelkörpers erreichen oder in paravertebrale Venen drainieren, wird die Injektion sofort gestoppt, um eine Extravasation in den Spinalkanal oder das Neuroforamen zu verhindern.

Zusammengefasst zeigen diese Ausführungen, dass die Kombination der Fluoroskopie in einer Ebene mit der Computertomographie bei der PVP höchstmögliche Sicherheit bietet. Die Durchführung in Lokalanästhesie ermöglicht es, selbst ältere Patienten mit Osteoporose und verschiedenen Begleiterkrankungen ambulant zu behandeln. Nach dem Eingriff ruht der Patient für zwei Stunden und wird kontinuierlich überwacht. Danach können die Patienten sich ankleiden und das Behandlungszentrum verlassen. Auch der personelle Aufwand ist recht gering. Ein Arzt führt die PVP mithilfe eines/r technischen Assistenten/in durch, der/die zugleich die Stand-in-Assistenz übernehmen kann. Auf diese Weise ist das Verfahren sehr kosteneffizient und die Notwendigkeit einer stationären Behandlung des Patienten entfällt. Nach bisherigen Erfahrungen [19; 20; 24] sind PMMA-Leckagen in die perivertebralen Venen, das paravertebrale Weichgewebe oder in die Bandscheibe kurz- und mittelfristig klinisch nicht relevant. Zu den wichtigsten radiologischen Komplikationen gehören epidurale und foraminale Extravasationen von PMMA. (Abbildung 9). Neurologische Komplikationen treten in der Regel nicht auf. [19; 25].

Abbildung 9: Radiologische Komplikation mit epiduraler PMMA-Extravasation

Schlussfolgerung

Die perkutane Vertebroplastie stellt ein nützliches Verfahren zur Behandlung schmerzhafter Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper dar. Beim Großteil der Patienten führt die PVP zu einer Schmerzlinderung und einer trabekulären Stabilisierung des Wirbels. Selbst bei schweren osteoporotischen Wirbelkörperkompressionsfrakturen ist das Verfahren sicher und effektiv und nur selten mit Komplikationen behaftet. Die Vorteile der CT-Kontrolle kombiniert mit der Fluoroskopie-Technik ermöglichen ein minimal invasives Vorgehen mit niedrigem Risiko, das unter Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt werden kann. Die perkutane Vertebroplastie stellt damit eine kosteneffiziente Methode der Schmerzlinderung dar, die mit einer raschen Wiedererlangung der Selbstständigkeit des Patienten einhergeht.

*Korrespondenz:
Dr. med Markus Braun
Grönemeyer-Institut für MikroTherapie
Universitätsstr. 142
44799 Bochum

Literatur:

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and type of vertebral deformities: epidemiological
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2. Matthis C, Weber U, O'Neill TW, Raspe H. Health
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Study (EVOS). Osteoporos Int 1998;8:364-372
3. Heaney RP. The natural history of vertebral
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8. Mathis JM, Petri M, Naff N. Percutaneous vertebroplasty
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compression fractures. Arthritis Rheum
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11. Harrington KD. Major neurological complications
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12. Klockner C, Weber U. [Surgical possibilities in
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13. Peh WCG, Gilula LA, Peck DD. Percutaneous
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19. Cotten A, Boutry N, Cortet B, et al. Percutaneous
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21. Barr JD, Barr MS, Lemley TJ, McCann RM. Percutaneous
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22. Mathis JM, Petri M, Naff N. Percutaneous vertebroplasty
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vertebroplasty for osteolytic metastases and
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26. Peh WCG, Gilula LA. Percutaneous vertebroplasty:
indications, contraindications, and technique.
Br J Radiol. 2003;76:69–75.


CME – Fragebogen* zu:

CT-gesteuerte Vertebroplastie bei Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper

1. Welche Aussage trifft nicht zu? Bei der konservativen Behandlung osteoporotisch bedingter Wirbelkörperkompressionsfrakturen...?

A –
erfolgt eine medikamentöse Schmerztherapie
B –
wird die Statik des betroffenen Wirbels wieder hergestellt
C –
kann die Immobilisierung des Patienten die Demineralisierung der Knochensubstanz weiter beschleunigen.
D –
kommen Korsett, Schmerztherapie sowie Krankengymnastik zur Anwendung
E – beträgt die Therapiedauer in der Regel Wochen bis Monate.

 

2. Welche Aussage ist korrekt? Die perkutane Vertebroplastie:

 

A -
kann nur bei gering bis mäßig ausgeprägten Wirbelkörperfrakturen eingesetzt werden.
B -
erfordert stets eine Vollnarkose.
C -
führt zu einer unmittelbaren Belastbarkeit des behandelten Wirbelkörpers.
D -
wird ausschließlich bei osteoporotisch bedingten Wirbelkörperfrakturen eingesetzt.
E - wird nur in der Lendenwirbelsäule angewandt.

 

3. Welcher Befund stellt per se keine absolute Kontraindikation einer PVP dar?

 

A -
Gerinnungsstörung
B -
Instabile Fraktur
C -
Einengung des Spinalkanals mit neurologischen Ausfällen
D -
PMMA-Allergie
E - Fraktur mit Beteiligung Wirbelkörperhinterwand

 

4. Welche Nadelposition im Wirbelkörper ist bei der PVP, wenn möglich, anzustreben?

 

A -
Ventral lateral
B -
Zentral im Übergang vom mittleren zum ventralen Drittel
C -
Dorsal lateral
D -
Zentral im dorsalen Drittel
E - Keine der beschriebenen Positionen ist vorzuziehen.

 

5. Die Kombination von CT- und Fluoroskopie unterscheidet sich von der alleinigen Fluoroskopie-Kontrolle einer PVP vor allem durch...

 

A -
eine wesentlich höhere Strahlenbelastung.
B -
eine geringere optische Auflösung.
C -
einen erhöhten personellen Aufwand.
D -
die zusätzliche Darstellung der axialen Ebene.
E - die Möglichkeit der Venographie.

 

6. Welche Aussage trifft nicht zu? Bei der PVP auftretende Zementleckagen...

 

A -
können paravertebrale Weichgewebe betreffen.
B -
können perivertebrale Venen betreffen.
C -
können den Spinalkanal betreffen.
D - können den Zwischenwirbelraum betreffen.
E - sind in etwa ein Drittel der Fälle klinisch relevant

 

7. Folgende Wirbelkörperdeformitäten lassen sich mittels PVP stabilisieren:

 

A -
nur bikonkave Deformitäten (Einbrüche der oberen oder unteren Endplatte).
B -
nur Gibbus-Deformitäten (keilförmig).
C - nur isolierte Einbrüche der oberen oder unteren Endplatte.
D -
nur plane Kompressionsfrakturen (paralleles Absinken der oberen oder unteren Endplatte).
E - Alle der genannten Frakturformen.

 

8. Für die intravertebrale Venographie bei der PVP gilt nicht:

 

A -
Bei gleichzeitiger Darstellung von Knochentrabekeln und paravertebraler venöser Füllung ist die Nadel korrekt platziert.
B -
Mittels CT lässt sich der venöse Abfluss in epidurale Venen beurteilen.
C -
Mittels Fluoroskopie lässt sich der venöse Abfluss in die V. azygos beurteilen.
D - Die Venographie erfolgt vor der Zementapplikation.
E - Die Venographie muss nach Korrektur der Nadelposition wiederholt werden.

 

9. Zu den Vorteilen einer CT/Fluoroskopie- gesteuerten PVP gehört nicht ...

 

A -

Durchführung in Lokalanästhesie und ambulant möglich

B -

Geringer personeller Aufwand

C -

Minimal-invasives Vorgehen mit niedrigem Risiko

D -

Behandlung instabiler Frakturen möglich

E -

Rasche Mobilisierung des Patienten

 

10. Als schwere vertebrale Kompressionsfraktur bezeichnet man...

 

A -
Multiple Frakturen mehrerer angrenzender Wirbelsäulensegmente.
B -
Kombinierte Einbrüche von oberer und unter Endplatte eines Wirbels.
C - Frakturen mit Beteiligung der Wirbelkörperhinterkante.
D -
Reduktion der Wirbelkörperhöhe auf weniger als ein Drittel der ursprünglichen Höhe.
E - Frakturen mit keilförmiger Deformität

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CME – Fragebogen zu:

Behandlungsfehler in der Kniegelenksarthroskopie – Aus Fehlern lernen

1. Welche Aussage zu postoperativen Gelenkinfektionen trifft zu?
A –
Im Falle eines postoperativen Gelenkinfektes liegt immer ein Behandlungsfehler vor.
B –
Eine spezifische Therapie muss nur bei Keimnachweis erfolgen.
C –
Infektionen nach Arthroskopie sind häufig und zeigen in der Mehrzahl der Fälle einen harmlosen Verlauf.
D –
Wiederholte vorangegangene Kortikosteroidinjektionen in das betreffende Gelenk erhöhen das postoperative Infektionsrisiko.
E – Das Infektionsrisiko wird von der Art des durchgeführten Eingriffs nicht beeinflusst.

 

2. Behandlungsfehler in der Kniegelenksarthroskopie...

 

A -
...treten ausschließlich bei der Durchführung der Operation auf.
B -
...liegen fast immer in einer falschen Indikationsstellung begründet.
C -
...können in den unterschiedlichsten Phasen der Therapie einschließlich der Basisdiagnostik und der Nachsorgephase gemacht werden.
D -
...führen in den meisten Fällen zu infektiösen Komplikationen.
E - ...sind oftmals nicht zu vermeiden.

 

3. Welche Aussage zur „diagnostischen Arthroskopie” trifft nicht zu?

 

A -
Die „diagnostische Arthroskopie” gehört bei unklaren Kniegelenksbeschwerden zur Basisdiagnostik.
B -
Eine „diagnostische Arthroskopie” sollte nur dann erfolgen, wenn mit Hilfe anderer klinischer, bildgebender u. a. technischer Verfahren keine ausreichend eindeutige Diagnose gestellt werden konnte.
C -
Bei einer „diagnostischen Arthroskopie” erhobene behandlungsbedürftige und zum klinischen Beschwerdebild passende Befunde sollten, wenn möglich, in gleicher Sitzung arthroskopisch behandelt werden.
D -
Die „rein diagnostische Arthroskopie” ist heute nur noch selten indiziert.
E - Eine nicht zwingend erforderliche „diagnostische Arthroskopie” setzt den Patienten unnötigerweise den Risiken eines operativen Eingriffs aus.

 

4. Welche Aussage zur Operationsvorbereitung einer Arthroskopie ist korrekt?

 

A -
Kleine Hautwunden in der Nähe des Operationsfeldes können stets vernachlässigt werden.
B -
Enthaarungen der betreffenden Region sollten vorab durch den Patienten selber zu Hause erfolgen.
C -
Die zu operierende Seite sollte mehrfach abgesichert und mit einem wasserunlöslichen Stift markiert werden.
D -
Bei voraussichtlich kurzdauernden Eingriffen kann auf eine Abpolsterung möglicher Druckstellen verzichtet werden.
E - Die Dokumentation der Operation gehört zu den Aufgaben des assistierenden Personals bzw. des Anästhesisten.

 

5. Welche der folgenden Komplikationen ist per se kein vermeidbarer Behandlungsfehler?

 

A -
Verbrennungen oder Verätzungen durch verwendete Geräte und/oder Materialien
B -
Seitenverwechslung
C -
Postoperative Infektion
D -
insuffiziente Operationsdurchführung
E - fehlende oder falsche Indikation zur Arthroskopie

 

6. Was muss bei der Dokumentation des Operationsberichts beachtet werden?

 

A -
Die Dokumentation muss anhand eines standardisierten Formulars erfolgen.
B -
Dem Bericht sollte stets eine Videosequenz der durchgeführten Arthroskopie beigefügt werden.
C -
Befunde der Narkoseuntersuchung, Zugänge etc. sind für den Op-Bericht entbehrlich.
D -
Die Abschlussdiagnose kann zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. bei einer Kontrolluntersuchung) erfolgen.
E - Arthroskopisch erhobene Befunde und die dementsprechend durchgeführten operativen Maßnahmen müssen bildlich dokumentiert werden.

 

7. Welche Aussage zur präoperativen Aufklärung zur Arthroskopie ist falsch?

 

A - Außer in Notfällen sollte die Aufklärung des Patienten spätestens am Tag vor dem Eingriff erfolgen.
B - Der Patient sollte sowohl über allgemeine Operationsrisiken (einschließlich Infektionen sowie tiefer Beinvenenthrombose mit der Gefahr der Lungenembolie) als auch mögliche spezifische Risiken des geplanten Eingriffs informiert werden.
C - Die Aufklärung kann mit Hilfe eines Vordrucks durchgeführt werden, der um individuelle Angaben ergänzt und von Arzt und Patient unterschrieben wird.
D - Fragen des Patienten zur postoperativen Phase und Therapie werden durch den nachbehandelnden Arzt geklärt und sind nicht Bestandteil der prä-operativen Aufklärung.
E - Begleiterkrankungen des Patienten und daraus resultierende besondere Operationsrisiken müssen individuell dokumentiert werden.

 

8. Welche der folgenden diagnostischen Maßnahmen ist für die schnelle Differenzierung zwischen Infektion und nicht-infektiöser Reizung des Kniegelenks nicht hilfreich?

 

A -
Bestimmung von C-reaktivem Protein (CRP) im Serum
B -
Bakteriologische Untersuchung des Gelenkpunktates
C -
Leukozytenzahl im Gelenkpunktat
D -
Krankheitsgefühl des Patienten
E - Zeitpunkt des Beschwerdeeintritts

 

9. Bei unkompliziertem Verlauf einer ambulanten Arthroskopie...

 

A -
...kann auf die postoperative Kontrolle der Op-Wunden verzichtet werden.
B -
...sollten ggf. angelegte Redon-Drainagen nicht länger als 24 Stunden belassen werden.
C -
...sind generell Nachblutungen zu erwarten.
D -
...ist das Thromboserisiko des operierten Patienten nicht erhöht.
E - ...kann der Patient nach kurzer Zeit auch ohne Begleitperson nach Hause entlassen werden.

 

10. Welche der Maßnahmen gehört nicht zur Basisdiagnostik vor einer Kniegelenksarthroskopie?

 

A - Röntgenaufnahmen des Gelenks in zwei Ebenen
B - Ausführliche klinische Untersuchung des entkleideten Patienten einschließlich der Nachbargelenke sowie des neurologischen Befundes und der Durchblutung
C -
Ausführliche Anamneseerhebung durch den Arzt
D -
Funktionstests des betreffenden Gelenkes
E - Magnetresonanztomographie

 


Impressum

Kompakt AMSI
Herausgeber:
Dr. Willi Attmannspacher,
Euromed-Klinik Fürth
Dr. Emanuel Ingenhoven,
BVASK-Vorsitzender
Praxisklinik Neuss
Prof. Dr. Jörg Jerosch,
Johanna-Etienne-Krankenhaus
Neuss
Dr. Carsten Radas, St. Josef-Stift, Sendenhorst
Dr. Friedhelm Schmitz, 3. Vorsitzender BVASK
Praxisklinik Franziskushospital Aachen
Biermann Verlag GmbH
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Bundesverbands für ambulante Arthroskopie
Druck: Media Cologne Kommunikationsmedien GmbH, Hürth


Arthroskopische Reparatur von kompletten Rupturen der Rotatorenmanschette

Doppelreihentechnik verbessert das strukturelle Ergebnis


FUNABASHI (MedCon) – Das klinischfunktionelle Ergebnis einer arthroskopischen Reparatur von vollständigen Rotatorenmanschetten- Rupturen ist Resultaten einer japanischen Arbeitsgruppe zufolge bei Ein- und Doppelnahtreihen-Fixierung ähnlich. Der strukturelle MRT-Befund sei allerdings bei doppelter Nahtrreihe signifikant günstiger ausgefallen, schreiben Hiroyuki Sugaya und Kollegen in der Fachzeitschrift Arthroscopy.

In einer retrospektiven Studie verfolgten die Autoren den Verlauf nach arthroskopischer Reparatur von RM-Läsionen bei 78 Patienten (80 Schultern), bei denen je rund zur Hälfte die Fixierung in Einzelnaht- bzw. Doppelnahtreihe erfolgte. Durchschnittlich 35 Monate postoperativ wurde das klinische Ergebnis anhand der UCLA-Rating Scale sowie des Schulterindex der ASES (American Shoulder and Elbow Surgeons) beurteilt und die Integrität der Schulter nach dem MRT-Befund in fünf Typen (I: ausreichende Dicke mit homogener niedriger Intensität, II: ausreichende Dicke mit partiell hoher Intensität, III: unzureichende Dicke ohne Diskontinuität, IV: kleine Diskontinuität, V große Diskontinuität) eingeteilt.

Die durchschnittllichen UCLA-Scores verbesserten sich in der Einzel- sowie Doppelreihengruppe postoperativ auf 32,4 bzw. 33,1; auch die ASES-Scores fielen mit 93,0 und 94,6 nicht signifikant verschieden aus. Die MRT-Analyse ergab dagegen ein besseres strukturelles Ergebnis bei Verwendung der Doppelreihen-Technik: in dieser Gruppe lag in 22 Fällen Typ I, in acht Fällen Typ II, in sieben Fällen Typ III, in vier Fällen Typ IV und bei keinem Patienten Typ V vor. Die entsprechenden Raten bei Einzelnahtreihe betrugen elf Typ I-, sechs Typ II-, zwölf Typ III, vier Typ IV- und sechs Typ V-Befunde. (kap)

Autoren: Hiroyuki Sugaya et al.
Korrespondenz: Funabashi Orthopaedic Sports Medicine Center, 1-833 Hazama, Funabashi, Japan; hsugaya@nifty.com
Studie: Functional and Structural Outcome After Arthroscopic Full-Thickness Rotator Cuff Repair: Single-Row Versus Dual-Row Fixation
Quelle: Arthroscopy 2006; 22(2):143-151
Web: www.arthroscopyjournal.org


Termine

21. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischer Kongress für Sportorthopädie und Sporttraumatologie
12.05. - 14.05.2006

Ort: München
Auskunft: Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)
Neuhausstr. 8
D-61440 Oberursel
tel.: +49(0)6171-26646
fax: +49(0)6171-633007
e-mail: GOTS.Frankfurt@t-online.de
web: www.gots.org
Reiseinfo: www.muenchen.de

25th Annual Meeting of AANA – Arthroscopy Association of North America
18.05. - 21.05.2006

Ort: Hollywood, FL, USA
Auskunft: International Society of Arthroscopy, Knee Surgery and Orthopedic Sports Medicine
145 Town Country Drive, Suite 106
US-94526-3963 Danville, CA
tel.: +1(0)925-314-7920
fax: +1(0)925-314-7922
e-mail: info@aana.org
web: www.aana.org
Reiseinfo: www.hollywood.com

European Society of Sports Traumatology, Knee Surgery and Arthroscopy (ESSKA)
24.05. - 27.05.2006

Ort: Innsbruck, Österreich
Auskunft:
Intercongress GmbH
Krautgartenstr. 30
D-65205 Wiesbaden
tel.: +49(0)611-97716-0
fax: +49(0)611-97716-16
e-mail: esska@intercongress.de
web: www.esska2006.com
Reiseinfo: www.innsbruck.at

17. Kongress des Bundesverbandes für ambulante Arthroskopie (BVASK)
26.05. - 27.05.2006

Ort: München
Auskunft:
ProSympos GmbH Congress Organisation
Cathostr. 3
D-45356 Essen
tel.: +49(0)201-3301-300
fax: +49(0)201-3301-304
e-mail: information@prosympos.de
web: www.bvask.org
Reiseinfo: www.muenchen.de

53rd American College of Sports Medicine – Annual Scientific Meeting
31.05. - 03.06.2006

Ort: Denver, TX, USA
Auskunft: ACSM National Center
401 West Michigan Street
US-46202-3233 Indianapolis, IN
tel.: +1(0)317-637-9200
fax: +1(0)317-634-7817
web: www.acsm.org
Reiseinfo: www.denver.org

8. Internationaler ARCUS-Sportmedizin- Kongress
03.06. - 10.06.2006

Ort: San Zeno di Montagna, Italien
Auskunft: ARCUS-Sportklinik
Kongressorganisation
Wilhelm-Becker-Str. 15
D-75179 Pforzheim
tel.: +49(0)7231-1542-200
fax: +49(0)7231-1542-233
e-mail: elke.orlowski@sportklinik.de
web: www.sportklinik.de
Reiseinfo: www.gardainforma.com/de/orte/sanzeno.html


BVASK-Info I/2006

Editorial

Es reicht!

Jahrelang haben die Ärzte stillgehalten und versucht, in frustranen Verhandlungen die drohende Mangelversorgung von ihren Patienten fernzuhalten. Jahrelang haben sie dafür mit ihrem eigenen Einkommen, unbezahlter Mehrarbeit und einer überbordenden Bürokratie gezahlt.

Nichts hat sich geändert. Die Finanzierung des Systems ist noch schlechter als zuvor, einzelne Bereiche wie das Ambulante Operieren sind absolut defizitär. Die Flut unsinniger Anfragen, Zertifizierungen, Verschlüsselungen und sonstiger Einfälle aus Bürokratenhirnen hat ein nie gekanntes Ausmaß erreicht. Und zu allem Überfluss werden die bisher so willfährigen Ärzte auch noch auf das Ärgste beschimpft, verunglimpft und krimineller Machenschaften bezichtigt.

J.-A. Rüggeberg

Jetzt ist der Bogen überspannt. Die Ärzte, nicht nur die gewerkschaftlich organisierten Krankenhauskollegen, sondern nun auch die Niedergelassenen, gehen zu Zehntausenden auf die Straße, schließen ihre Praxen und verweigern den Frondienst. Das ist jetzt endlich das Signal an die Politik, dass wir nicht mehr bereit sind, uns ausbeuten zu lassen, sondern kämpfen werden.

Und zwar, das darf einmal gesagt werden, um eine leistungsgerechte Bezahlung unserer hochqualifizierten Arbeit. Denn wenn es keine ausreichende Bezahlung gibt, stirbt die Praxis und damit die ambulante Versorgung der Patienten. Es ist eine absolut legitime Forderung, für geleistete Arbeit auch anständig bezahlt zu werden. Ärzte werden in diesem Punkt oft verlegen und murmeln etwas von Ethik und Berufsehre. Das ist ehrenvoll, aber fruchtlos, denn die Politik hat diese Mentalität ohne Skrupel gnadenlos ausgenutzt.

Glauben Sie nicht den Versprechungen der Politik. Solange eine Regierung, ganz gleich in welcher Farbzusammenstellung, davon ausgehen kann, dass die Ärzte schon schlucken werden, was da komme, werden sie weiter an der Kostenschraube drehen, ob das nun Regress heißt oder Arzneimittelverordnungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (was ein Wort!) oder Budget oder was immer noch. Es waren auch die Abgeordneten der CDU/CSU, die das von der Ministerin aufgelegte AVWG wenige Tage nach der großen Protestdemo in Berlin durchgewunken haben.

Die Abgeordneten haben auch das für uns so dringend nötige Gesetz zur Liberalisierung der Berufsausübung abgeblockt. Nichts passiert zu Gunsten der Ärzte!

Deshalb, liebe Kolleginnen und Kollegen, werden wir weitermachen mit öffentlichem Protest, Praxisschließungen und Leistungsverknappung. Das Argument ist so alt wie einfach: Es gibt nur so viele Leistungen, wie auch bezahlt werden, nicht mehr, nicht weniger. Wer beim Bäcker nicht zahlt, bekommt eben keine Brötchen.

Bleiben Sie standhaft in der Solidarität zu den Protestaktionen, das ist unsere größte und im Übrigen auch einzige Chance. Sonst machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, Ihr Unternehmen Arztpraxis grundlegend umzustrukturieren, z. B. so wie der Kollege aus down under, der kurzerhand aus seiner Praxis ein florierendes Bordell gemacht hat. Auch das ist praktizierte Versorgung für das Wohlergehen von Körper und Geist.

J.-A. Rüggeberg

FA für Chirurgie/Unfallchirurgie,
Präsident des Bundesverbandes für Ambulantes Operieren (BAO),
Präsident der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB)


Einladung zur Mitgliederversammlung des Bundesverbandes für Ambulante Arthroskopie, BVASK.e.V.

Im Rahmen der Jahrestagung 2006 in München
Datum: Freitag, den 26.05.2006
Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr
Ort: Praterinsel
Tagesordnung:
Bericht des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes
Bericht des Kassenwarts, Entlastung des Kassenwarts
Wahlen zum Vorstand
Sonstiges
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Der Vorstand


Geschäftsstelle

Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V.
c./o. Dr. E. Ingenhoven
Breite Str. 96
41460 Neuss
Tel.: 02131-153840
Fax: 02131-25412
Mail: mail@bvask.de
Web: www.bvask.de

Geschäftszeiten

Dienstag 14.00-16.00 Uhr
Mittwoch 14.00-16.00 Uhr
Die Geschäftsstellenleitung hat Frau Agnes Koch.


Impressum:

Herausgeber, Layout und V.i.S.d.P.:
Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V.
41460 Neuss, Breite Str.96

Tel.: (02131) 153840, Fax: 25412
Redaktion dieser Ausgabe:
Dr. Emanuel Ingenhoven
Dipl.-Ing. Elisabeth Brors
Dr. J.-A. Rüggeberg
Dr. Jürgen Klein
Dr. Friedhelm Schmitz
Druck: Biermann-Verlag


EBM-Relativbewertung gerät ins Rutschen

Besonders betroffen: Ambulante Operateure

Immer wieder bietet der neue EBM Grund zu heftigen Vorwürfen, allerdings zumeist wegen der insgesamt ungenügenden Auszahlung nach Anwendung des regionalen Honorarverteilungsmaßstabes.

Dabei ist am Geldmangel nicht der EBM schuld, sondern die letztlich resultierenden Punktwerte zwischen 3 und 4 Cent, je nach Region. Der Grund hierfür ist simpel: Die von den Kassen bereitgestellte Geldmenge für die Gesamtvergütung reicht nicht aus und eine wirksame Anpassung der angeforderten Leistungen an diese Unterfinanzierung über ein bundesweites Regelleistungsvolumen ist von den Funktionären der Landes-KVen erfolgreich verhindert worden.

Der EBM selbst bietet erstmals eine im Prinzip korrekte Bewertung der Leistungen zueinander, weil alle Leistungen nach den gleichen Grundsätzen (Kalkulation von Kostenstellen, Zeitbedarf und ärztlicher Leistungsanteil) berechnet worden sind.

Trotzdem gibt es Fachgruppen und Einzelpraxen, die erhebliche Verluste erleiden, andere dagegen zu den Gewinnern zählen.

Hoher Anteil technischer Leistungen führt zur Schieflage im EBM

Verzerrungen in der Relativbewertung

Der Grund dafür liegt im unterschiedlichen Leistungsspektrum der Praxen, denn der EBM kann nur dann eine Honorgerechtigkeit bewirken, wenn er auch mit 5,11 Cent ausgezahlt wird. Mit anderen Worten: jeder von 5,11 Cent abweichende Punktwert führt zu teilweise dramatischen Verzerrungen in der Relativbewertung. Das läßt sich mit einer einfachen Kalkulation schlüssig beweisen:

Jede EBM-Leistung besteht aus einem kalkulierten Anteil für die ärztliche Leistung (AL) und einem für den technischen Anteil (TL plus Praxisbedarf). Letzterer ist ein reiner Kostenblock, der in der Praxis völlig unabhängig von einer späteren Punktwertdegression immer in gleicher Höhe anfällt. Je höher der technische Leistungsanteil ausfällt, umso drastischer wirkt sich ein Punktwertverfall aus. Nun ist im offiziellen Ausdruck des EBM diese unterschiedliche Gewichtung der Leistungsanteile nicht abgebildet, wohl aber aus Vorläuferversionen bekannt. Wer sich die Mühe macht, ein wenig zu rechnen, kommt zu erstaunlichen Aussagen. (siehe Tabelle)

Der Rechenweg ist einfach: Man nehme die Gesamtpunkte der Leistung und multipliziere mit 5,11. Das ist der ursprünglich kalkulierte Preis. Davon sind abzuziehen die technischen Leistungsanteile ebenfalls zu 5,11 Cent und es verbleibt der effektive Erlös aus der ärztlichen Tätigkeit, von der dann wie bei jedem Unternehmer die individuellen Vorsorgeleistungen, Steuern, Tilgungskosten, Investitionsrücklagen und Lebensunterhalt zu bestreiten sind.

Die sonstigen Unternehmerkosten sind im technischen Anteil (TL) abgebildet. Da alle Leistungen mit einem Zeitansatz versehen sind, kann man darüber hinaus auch einen „Stundenlohn” für die jeweilige Leistung berechnen. Wenn nun der Punktwert sinkt, wird wieder der „Preis” über die Multiplikation Gesamtpunkte mal Punktwert ermittelt, davon wiederum abzuziehen der Anteil TL (bei ambulanten Operationen zusätzlich der Vergütungsanteil für die Assistenz). Letzteres muss aber natürlich unabhängig vom tatsächlichen Punktwert auf Basis von 5,11 Cent geschehen, denn die Kosten sind bekanntlich nicht variabel, allenfalls der ärztliche „Stundenlohn”.

Hoher technischer Aufwand - „negatives Honorar”

In der Tabelle sind exemplarisch für einige willkürlich herausgegriffene Leistungen diese Kalkulationen durchgeführt worden. Das Ergebnis ist eindeutig. Während Leistungen mit vergleichsweise geringem technischen Aufwand auch bei einem stark abgefallenen Punktwert gerade noch einen Resterlös bringen, muß eine Praxis mit hohem technischen Leistungsgeschehen schon bei geringem Abfall gegenüber dem kalkulierten Punktwert von 5,11 Cent Geld mitbringen, von Erlösen ist keine Rede mehr. Das betrifft vor allem operative Leistungen aus dem Kapitel 31, deren Kostenanteil im Durchschnitt um die 80% liegt. Für diese Leistungen muss zusätzlich noch ein schwerer Kalkulationsfehler im EBM berücksichtigt werden, nämlich die Berechnung der Assistenzen auf der Basis des Gehaltes eines inzwischen abgeschafften AIP.

In der hier vorgelegten Tabelle wird der Anteil der ärztlichen Assistenz ebenfalls aus der Kalkulation AL herausgenommen und als feste Größe mit einem Minutenpreis von 77,9 Cent in der TL berücksichtigt. Das führt dazu, dass bei hochwertigen, vorwiegend belegärztlichen Operationen der so korrekt berechnete TL-Anteil über 100% der Gesamtleistung ausmacht, damit also auch bei 5,11 Cent schon ein Defizit entsteht!

Es überrascht nicht, dass bei dem ursprünglichen Kalkulationswert 5,11 Cent der „Stundenlohn” für alle Leistungen abgesehen von der falsch kalkulierten großen Operation mehr oder weniger gleich ist. Das beweist letztlich die grundsätzliche Richtigkeit in der Berechnung des EBM, auch wenn natürlich über die Festlegung der jeweiligen Kostenparameter trefflich gestritten werden kann. Aber das Ganze gerät in eine gewaltige und in keiner Weise zu akzeptierende Schieflage, wenn am Auszahlungspunktwert manipuliert wird.

Die einzig denkbare Forderung kann also nur heißen: definierte Vergütung auf der Basis von 5,11 Cent, alles andere führt zu eklatanten Ungerechtigkeiten und ruiniert zuallererst diejenigen, die hochtechnische Leistungen erbringen.

Dr. J.-A. Rüggeberg,
FA für Chirurgie/Unfallchirurgie,
Zermatter Str. 21/23, 28325 Bremen
Präsident des Bundesverbandes für Ambulantes Operieren (BAO),
Präsident der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB)


Individualbudgetminderung durch Sachkosten bei Arthroskopien in der KVNo

Zunächst waren wir Arthroskopiker nach Einführung des neuen EBM froh, dass überhaupt ein Teil der arthroskopischen Operationen über die Sachkosten in Euro und nicht nach Punkten bezahlt wird. Bezüglich dieser Regelung beneiden uns chirurgische Kollegen, die andere Operationen durchführen.

Nach Einführung des EBM war uns jedoch nicht bekannt, dass die Sachkostenerstattung sich mindernd auf das Individualbudget auswirkt. Vielen Kollegen wurde dies erst nach Eingang der Quartalsabrechnung II/2005 bekannt. Auch dem BVASK war dies nicht bekannt, so dass diese Regelung den Mitgliedern nicht im voraus mitgeteilt werden konnte.

Viele Arthroskopiker haben somit im II. Quartal 2005 ihr Individualbudget erschöpft und mussten nach Eingang der Abrechnung feststellen, dass ihre Auszahlungsquote nur noch bei 55% und darunter lag. Gegen diese Abrechnung haben viele Mitglieder Einspruch eingelegt. Es ergeben sich bezüglich der Minderung des Individualbudgets durch die Sachkosten zwei Fragen:

1. Ist die Minderung des Individualbudgets um die Sachkosten überhaupt gerechtfertigt, da diese keine Bezahlung der ärztlichen Tätigkeit darstellen und im alten EBM schlicht und einfach nicht erstattet wurden?

2. War der Zeitpunkt der Veröffentlichung für das II. Quartal zu spät, um dies für die Kalkulation des Budgets berücksichtigen zu können?

Hierzu kam es bereits zu einem Schriftwechsel zwischen der KVNo und dem BVASK. Die KV begründet den Abzug mit einer Bundesempfehlung, die im Deutschen Ärzteblatt am 11. März 2005 veröffentlicht wurde, wonach das Budget um 50% der Sachkosten zu bereinigen sei. Um die Rechtmäßigkeit dieser Regelung zu prüfen, wurde Herr Rechtsanwalt Hohmann aus Köln befragt. Zunächst ging er davon aus, dass die Sachkosten der Arthroskopie nicht betroffen sind, musste dies aber in einem Brief vom 2.2.2006 korrigieren. Nach Eingang der Widerspruchsbegründung durch die KV, die bis spätestens Ende Februar vorliegen muss, wird der BVASK gemeinsam mit dem BDC entscheiden, ob weitere Schritte gegen die Abrechnungsweise der KV sinnvoll sind. Bis zu einer Entscheidung sollte gegen die Abrechnungen bei der KV Widerspruch eingelegt werden.

Nach dem jetzigen Stand errechnet sich die Minderung des Individualbudgets wie folgt: Individualbudget in Punkten minus Hälfte der Sachkosten in Punkten bei 5,11 Cent z.B. 10.000 Euro Sachkosten = 5000 durch 5,11 Cent = 97847 Punkte die dem Individualbudget abzuziehen sind.

J. Klein (BVASK, BDC)


Tipps und Tricks zu QualisOrtho®

Liebe Qualis®-Nutzer. In regelmäßigen Abständen wollen wir an dieser Stelle Tipps und Tricks sowie Problembehebungen bezüglich unseres Dokumentations- und Qualitätssicherungsprogrammes veröffentlichen. Dies ist die erste Ausgabe. Eine erweiterte FAQ-Liste finden Sie im Internet unter www.qualis.de, Unterpunkt „Service”. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Hotline über E-Mail: support@qualis.de

Die Anzahl angezeigter Berichte in meiner Online-Statistik stimmt nicht...

Bei der Online-Statistik wird die Anzahl der gesamten Berichte für einen bestimmten Zeitraum angezeigt. Ihre individuelle Anzahl an Berichten wird jeweils dahinter (in Klammern) angegeben. Eine weitere Fehlermöglichkeit ist, dass der Zeitraum nicht korrekt voreingestellt wurde. Dies können Sie auf der angezeigten Online-Statistikseite oben ändern.
Möglicherweise ist Ihre BVASK-ID in den Qualis®-Einstellungen nicht richtig eingegeben. Hier sei nochmals darauf hingewiesen, bitte unbedingt die korrekte BVASK-ID zu verwenden. Im schlimmsten Fall sind Ihre Berichte sonst nicht Ihnen zuzuordnen.

Der Patientenbogen ist für die Patienten zu unverständlich...

Der Patientenbogen wurde zwischenzeitlich verständlicher formuliert. Sie können ihn unter www.bvask.de => Qualität herunterladen.

Wie kann ich den Übertragungszeitraum der BVASK-Bögen ändern?

Zum Ändern des Übertragungszeitraums wählen Sie im QualisOrtho®-Programm: Qualis-Server => „Daten mit Qualis-Server austauschen“. In dem Fenster selektieren Sie oben links Zeitraum => „Übertragungszeitraum festlegen”. Bestätigen Sie Ihre Datumseingabe mit „Auswahl” und drücken Sie anschließend die Taste „Daten zum Qualis- Server aufbauen”. Bei einem neuerlichen Aufrufen der Zeitraum-Eingabe ist wieder das vorige Quartal eingestellt.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich Probleme mit dem QualisOrtho®-Programm habe?

Da der Telefon-Support schon vor längerer Zeit eingestellt wurde, schicken Sie bitte eine Mail mit Beschreibung Ihres Problems an support@qualis.de. Diese wird schnellstmöglich beantwortet.

Kann man die vorgegebenen Textbausteine verändern?

Die Textbausteine können nicht verändert werden. Sie werden von Herrn Dr. Ingenhoven bei der Erstellung der Vorlagen vorgegeben. Für alle Änderungen an den Vorlagen ist Herr Dr. Ingenhoven zuständig.

Wieso treten Verbindungsprobleme zum Server auf?

Leider treten generell im Internet manchmal Leitungsausfälle auf. Sind die Verbindungsprobleme allerdings von Dauer, so kann dies folgende Ursachen haben:
Der Internetzugang wird per Firewall oder Router abgesichert und diese/r verhindert die Verbindung. Auch Virenscanner können eine Datenübertragung vereiteln.

Mein Praxis-PC hat keinen Internet-Zugang - wie kann ich die Daten dennoch übertragen?

Sie können die BVASK-Daten z.B. auf einen Memory Stick speichern, den Sie später an einen anderen PC mit Internetzugang und installiertem QualisOrtho®‚ anschließen. Dazu schließen Sie zuerst den Memory Stick an den PC ohne Internetzugang an. Wählen Sie im Menü: BVASK => „BVASK Daten auslagern”. Es erscheint ein Fenster „Daten auf Datenträger (Memorystick) kopieren”. Links oben unter „Einstellungen” wählen Sie das Auslagerungs-Laufwerk und speichern dies dann mit der Taste „Einstellung speichern” ab. Anschließend entscheiden Sie, ob Sie alle neuen BVASK-Bögen (voreingestellt) oder Bögen aus einem bestimmten Zeitraum auslagern möchten. Danach betätigen Sie die Taste „Kopiervorgang starten”; nun werden die Daten auf den Datenträger geschrieben.
Diese Daten können Sie jetzt umgekehrt auf den PC mit Internetanschluss übertragen. Dazu wählen Sie im Qualis-Menü den Punkt BVASK => „BVASK Daten zurücklesen”.

Wie wird Qualis im Netzwerk eingerichtet?

Installieren Sie das Qualis-Programm auf den Rechnern, dann stellen Sie unter Extras => Einstellungen => Umgebung bei allen Installationen den Datenbankpfad ein (auf den Button rechts mit dem Pluszeichen klicken). Hier wählen Sie den gewünschten Ort im Netzwerk aus, den Qualis für seine Datenbank verwenden soll. Er muss für alle Qualis-Installationen derselbe sein, um im Netzwerk auf die gemeinsamen Daten zugreifen zu können.
Desweiteren muss jeder der Qualis-Installationen auf den einzelnen Rechnern eine fortlaufende Nummer zugewiesen werden. Dies erfolgt an derselben Stelle eine Zeile tiefer (Qualis-Platznummer). Geben Sie hier der Reihe nach auf dem 1. Arbeitsplatz eine 1 ein, dem 2. Arbeitsplatz eine 2 etc..

Soll beim Ausfüllen der BVASK-Bögen der ICD-Schlüssel oder die Wortform benutzt werden?

Bitte verwenden Sie ausschließlich ICD-Schlüssel.

Die Qualis-Installation von CD lässt sich nicht starten...

Nach der Installation des Programmes von CD muss zuallererst ein Update durchgeführt werden. Dieser Vorgang wird genau beschrieben in der Installationsanleitung 1-2005. Sie können diese online unter www.bvask.de => Aktuelles => abrufen.

Dipl.-Ing. Elisabeth Brors

Die Autorin betreibt die Qualis®-Hotline und ist unter support@qualis.de über E-Mail zu erreichen.


Neuer Patientenbogen für BVASK-Qualitätssicherung

Wir haben uns entschlossen, den Patientenbogen der BVASK-Qualitätssicherung abzuändern. Die Fragen sind jetzt für den Laien verständlicher und um weitere Abfragepunkte ergänzt worden. Noch können nicht alle Antworten in die Statistik übernommen werden. Dies wird aber mit dem nächsten Qualis-Update möglich werden. Der Bogen kann unter www.bvask.de „Qualität” im Internet als PDF-File oder im Word-Format heruntergeladen werden.

Friedhelm Schmitz
3. Vorsitzender des BVASK e.V.
Vorstandsmitglied des QualisKuratorium e.V.


17. BVASK-Kongress und Hauptversammlung München, Praterinsel 26. und 27. Mai 2006

Kongress für ambulante Operateure in Klinik und Praxis

Arthroskopie und Osteotomie mit Präparatekursen und Workshops

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ganz herzlich laden wir Sie zu unserem Jahreskongress 2006 ein. Die Ortswahl fiel diesmal auf München. Hiermit setzen wir die Tradition attraktiver Kongressorte fort. Lassen Sie sich von der ausgewählten „Location” überraschen.

Aber wir wollen nicht nur mit spektakulären Veranstaltungsorten glänzen. Unser Hauptaugenmerk gilt - wie immer - der Qualität des wissenschaftlichen Programmes. Zusätzlich zum Vortragsblock werden Präparatekurse und Workshops durchgeführt. Des Weiteren stehen wieder die beliebten berufspolitischen- und abrechnungstechnischen Seminare an. Das Thema der Jahrestagung 2006 lautet „Arthroskopie und Osteotomie”.

Zusätzlich werden wir uns mit organisatorischen, strukturellen und personellen Themen rund um das Ambulante Operieren beschäftigen. Dieses Angebot richtet sich auch und insbesondere an in Kliniken tätige Ärztinnen und Ärzte, die seit 2005 Mitglied in unserem Verband werden können.

Der Vorstand lädt Sie alle herzlich zur Teilnahme an dieser Veranstaltung ein, die nicht nur Spitzenleistungen im Bereich des wissenschaftlichen Programms, sondern auch gesellschaftliche Höhepunkte bieten soll. Für Ihre Familienmitglieder und Sie selbst bietet sich die Möglichkeit eines Kurzurlaubs in München, da der 25. Mai 2005 in den meisten Bundesländern ein Feiertag (Christi Himmelfahrt) ist.

Wir freuen uns, Sie in München begrüßen zu dürfen.

Dr. med. E. Ingenhoven
1. Vorsitzender

Dr. med. F. Schmitz
3. Vorsitzender

 

PROGRAMM

Freitag 26.5.2006

Wissenschaftliches Programm

08.00 – 16.00 Präparatekurse (Tabelle)
Ort: Anatomische Anstalt der Ludwig-Maximilians-Universität

Obere Extremität
O1: Intraartikuläre Fixationstechniken Schulter
O2: Ellbogengelenksarthroskopie
O3: Handgelenksarthroskopie

Untere Extremität
U1: Meniskusnahttechniken
U2: Valgisierende und varisierende Osteotomien
U3: Tuberositasmedialisierung Pressfit
U4: Entnahmetechnik Semitendinosussehne
U5: Rekonstruktion Lig. fem. pat. med. bei Patellaluxation

Parallel:
OP-Hospitationen bei erfahrenen Münchener Kollegen

13.00 – 14.00 Kurs „Dokumentieren mit Qualis®“ Qualitätssicherung des BVASK

14.00 – 15.30 Kurs „Ambulantes Operieren im Krankenhaus”
Peter Heppt, Emanuel Ingenhoven, Jochem Schunck

16.00 – 17.00 Kaffeepause
Eröffnung der Industrieausstellung in der Praterinsel

AR=Arthrex, MI=Mitec, LI=Linvatec, SN=Smith&Nephew, ST=Storz, Braun Aesculap

17.00 – 18.30 Mitgliederversammlung des BVASK e.V.
mit Wahlen zum Vorstand

ab 19.00 Uhr
BVASK-Abend auf der Praterinsel

Samstag 27.5.2006

Wissenschaftliches Programm
09.00 – 11.20
Knie - Knorpelchirurgie und Umstellung

Vorsitz: Ullrich Gebhardt, Bautzen -
Holger Ertelt, Regensburg

Übersichtsvortrag: Kniegelenksnahe Osteotomie:
Denise Freiling/J. Agneskirchner / P. Lobenhoffer, Hannover

Planung kniegelenksnaher Osteotomien
Christoph Erggelet, Zürich

Operative Therapie unikompartimenteller Arthrosen des Kniegelenkes
Erhan Basad, Gießen

Ambulante Durchführung der valgisierenden Osteotomie am Tibiakopf
Ullrich Gebhardt, Bautzen

Matrixgestützte Chondrozytentransplantation (Novocart 3D): Erfahrung und Technik
Peter Angele/ J. Zellner/ C. Englert/ M. Nerlich, Regensburg

Rehabilitation des Kniegelenks nach Mikrofrakturierung und Open-wedge-Osteotomie;
Holger Ertelt/ A. Lieschke, Regensburg

Diskussion

11.20 – 11.50
Kaffeepause/ Industrieausstellung

11.50 – 13.10
Femuropatellargelenk

Vorsitz: Friedhelm Schmitz, Aachen

Übersichtsvortrag:
Tuberositasmedialisierung
Oliver Steimer/ D. Kohn, Homburg

Rekonstruktion des Ligamentum patellofemorale mediale bei patellofemoraler Instabilität
Philip Schöttle, Berlin

Übersichtsvortrag:
Habituelle Patellaluxation bei Trochleadysplasie - operative Behandlung durch Trochleaplastik
Martin Bürgi / H. Bereiter, Chur

Diskussion

13.10 – 14.15
Mittagspause/ Industrieausstellung

14.15 – 15.30
Hüftgelenk – ASK und Umstellung

Vorsitz: Jochem Schunck, Neuss

Übersichtsvortrag:
Hüftgelenksarthroskopie
Christoph Lampert, St. Gallen

Indikation zur Hüftgelenksarthroskopie bei initialer Coxarthrose
Jörg Jerosch/ J. Schunck, Neuss

Endoskopische Resektion der Bursa trochanterica und Spaltung des Tractus iliotibialis;
Jochem Schunck/ J. Jerosch, Neuss

Korrekturosteotomie am Hüftgelenk beim Erwachsenen - heutiger Stand, Häufigkeit
Thomas Mumme/ F. Niethard, Aachen

Diskussion

15.30 – 16.00
Kaffeepause/ Industrieausstellung

16.00 – 16.45
Osteotomie und Knorpel am Sprunggelenk

Vorsitz: Emanuel Ingenhoven, Neuss

Therapieoptionen bei osteochondralen Schäden am Talus;
Erhan Basad, Gießen

Arthroskopische Arthrodese des Sprunggelenkes;
Jörg Jerosch/ J. Schunck, Neuss

Diskussion

16.45 – 18.00
Aktuelle berufspolitische Stunde

18.00 Verabschiedung
Ausgabe der Teilnahmezertifikate
Industrieausstellung

Wir bedanken uns bei den folgenden Kooperationspartnern für die freundliche Unterstützung:

Aesculap AG & Co. KG, 78532 Tuttlingen
Aircast Europe GmbH, 83115 Neubeuern
Arthrex GmbH, 85757 Karlsfeld
ArthroCare GmbH, 42477 Radevormwald
bene Arzneimittel GmbH, 81479 München
ConMed Linvatec Deutschland GmbH, 64521 Groß-Gerau
DePuy Mitek Ethicon GmbH, 22951 Norderstedt
dj Orthopedics Deutschland GmbH, 95512 Neudrossenfeld
Königsee Implantate GmbH, 07426 Aschau
Medisave GmbH, 21035 Hamburg
Ormed GmbH & Co. KG, 79100 Freiburg
Smith&Nephew GmbH, 22761 Hamburg
Karl Storz GmbH & Co. KG, 78532 Tuttlingen
Thämert GmbH & Co. KG, 30938 Burgwedel
TRB Chemedica AG, 85540 Haar / München
(Stand bei Drucklegung)

Die Präparatekurse werden unterstützt von:

Aesculap AG & Co. KG, 78532 Tuttlingen
Arthrex GmbH, 85757 Karlsfeld
ConMed Linvatec Deutschland GmbH, 64521 Groß-Gerau
DePuy Mitek Ethicon GmbH, 22951 Norderstedt
Smith&Nephew GmbH, 22761 Hamburg
Karl Storz GmbH & Co. KG, 78532 Tuttlingen

Organisatorische Hinweise

Teilnahmegebühren
Kongress:
BVASK-Mitglieder 95,- Euro
Nichtmitglieder: 180,- Euro

Präparatekurse:
1. Kurs 150,- Euro
2. Kurs 75,- Euro
3. Kurs 50,- Euro
(Erstmeldungen haben Vorrang vor 2./3. Meldungen)

OP-Hospitation: Transferkosten (oder Eigentransfer)
BVASK-Abend: 30,- Euro

Die Theoriekurse „Ambulantes Operieren für Kliniker” und „Dokumentieren mit Qualis® - Qualitätssicherung des BVASK” sind für Kongressteilnehmer kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Kongress-Anmeldung:
ProSympos GmbH
Congress Organisation
Cathostraße 3, 45356 Essen
Tel.: 0201/ 33 01 300, Fax: 0201/ 33 01 304
information@prosympos.de
www.prosympos.de
Online-Anmeldung über www.bvask.de

Ort: Tagung und Theoriekurse:
Aktionsforum Praterinsel
Praterinsel 3-4, 80538 München
www.praterinsel.org
Präparatekurse:
Anatomische Anstalt der
Ludwig-Maximilians-Universität München
Pettenkoferstraße 11, 80336 München
OP-Hospitation: Veranstaltungsorte werden noch bekannt gegeben
Abendveranstaltung: Aktionsforum Praterinsel

Übernachtung:
Zur Übernachtung wurde folgendes 4* Hotel ausgewählt:
Dorint Novotel München City
Hochstraße 11, 81669 München

Bei der Buchung über die ProSympos GmbH (Anmeldeformular) stehen die Zimmer zu folgenden Sonderkonditionen zur Verfügung:
EZ Ü/F: 109,- Euro, DZ Ü/F: 125,- Euro

Das Hotel ist ca. 5 Pkw-Minuten und 10-15 Gehminuten von der Praterinsel entfernt. Zu den Präparatekursen in der Anatomie und zur Praterinsel wird ein Busshuttle eingesetzt.
Aufgrund des Feiertages und der zeitlichen Nähe zur Fußball-WM empfehlen wir eine frühzeitige Hotelreservierung.

Weitere Hotels in der Nähe der Praterinsel: Hilton München City, Rosenheimerstrasse 15, 81667 München, Telefon: 089/ 4804-0 Holiday Inn Munich City Centre, Hochstr. 3, 81669 München, Telefon: 089/ 48030

Hotel in der Nähe der Anatomie:
Maritim-Hotel,
Goethestraße 7,
80336 München,
Telefon: 089/ 55235-860
Eine Liste aller Münchener Hotels und weitere Tourismusinformationen bietet das
Tourismusamt München.
Sendlinger Str. 1,
80331 München;
Tel: 089/ 233 965 00,
Fax: 089/ 233 30 233,
http://www.muenchen.de/Rathaus/raw/Tourismusamt/37791/index.html

Parkplätze:
Wie in der gesamten Münchener City ist auch im Bereich der Anatomie sowie im Bereich der Praterinsel die Parkplatzsituation begrenzt.. Das Dorint-Novotel verfügt über eine Tiefgarage. Zwischen dem Hotel und der Anatomie sowie der Praterinsel wird ein Busshuttle eingesetzt. In der Nähe der Praterinsel befindet sich zudem die Tiefgarage des Gasteig (Rosenheimer Straße 5, 81667
München), die genutzt werden kann (Tageskarte derzeit 12,- Euro). Von dort sind es ca. 3 Gehminuten zum Dorint-Novotel und 5-10 Gehminuten zur Praterinsel.

Referenten und Instruktoren:

Priv.-Doz. Dr. med. Peter Angele
Universitätsklinik Regensburg
Abteilung für Unfallchirurgie
Franz-Josef-Strauss-Allee 11
93053 Regensburg
Dr. med. Erhan Basad
Universitätsklinikum Giessen-Marburg
Klinik und Poliklinik für Orthopädie und
Orthopädische Chirurgie
Paul-Meimberg-Str. 3, 35392 Giessen
Dr. med. Christoph Burghart
Praxisklinik
Sendlinger Straße 14, 80331 München
Dr. med. Martin L. Bürgi
Rätisches Kantons- und Regionalspital Orthopädie
Loestrasse 170, CH - 7000 Chur
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Burkart
Praxis für Orthopädie und Sportmedizin
Schönfeldstr. 14, 80539 München
Dr. med. Stephan Deiler
Plastische Chirurgie - Handchirurgie
Chirurgische Klinik und Poliklinik Klinikum Innenstadt
Nußbaumstr. 20, 80336 München
Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Erggelet
Arthrose Clinic Zürich
Toblerstrasse 51, CH - 8044 Zürich
Dr. med. Holger Ertelt
Praxisklinik
Im Gewerbepark C 10
93059 Regensburg
Dr. med. Denise Freiling
Henriettenstiftung Hannover
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Marienstr. 72-90, 30171 Hannover
Dr. med. Ullrich Gebhardt
Praxisklinik
Töpferstraße 17, 02625 Bautzen
Dr. med. Peter Heppt
Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Nägelsbachstraße 49a, 91052 Erlangen
Dr. med. Emanuel Ingenhoven
Praxisklinik Orthopädie
Breite Straße 96, 41460 Neuss
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch
Johanna-Etienne-Krankenhaus
Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
Am Hasenberg 46, 41462 Neuss
Dr. med. Ulf Kuhlee
Hohenschönhausener Zentrum Orthopädie
Prerowerplatz 4, 13051 Berlin
Dr. med. Christoph Lampert
Kantonsspital St. Gallen
Klinik für Orthopädische Chirurgie
CH - 9007 St. Gallen
Dr. med. Thomas Mumme
RWTH Aachen
Orthopädische Universitätsklinik
Pauwelsstraße 30, 52074 Aachen
Dr. med. Peter Preißler
St. Barbara Hospital
Abteilung für Plastische und Handchirurgie
Barbarastraße 67, 47167 Duisburg
Dr. med. Arno Schmeling
Charité Campus Virchow Klinikum
Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie - Sektion Sporttraumatologie und Arthroskopie
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Dr. med. Dipl.-Ing. Friedhelm Schmitz
Praxisklinik Orthopädie Franziskushospital
Sanatoriumstr. 10, 52064 Aachen
Dr. med. Philip B. Schöttle
Charité Campus Virchow Klinikum
Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Dr. med. Jochem Schunck
Johanna-Etienne-Krankenhaus
Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
Am Hasenberg 46, 41462 Neuss
Dr. med. Oliver Steimer
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
Geb. 37, 66421 Homburg / Saar