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Nachlese

 

18. Jahres-Kongress des Bundesverband für Ambulante Arthroskopie e.V.
27. September 2007 in Köln - Nachlese

Protokoll der Mitgliederversammlung der BVASK

Anlässlich der 18. Jahrestagung des BVASK in Köln fand am 27. September 2007 die jährliche Mitgliederversammlung statt.

1. Bericht des Vorsitzenden

Emanuel Ingenhoven gab einen Überblick über die Arbeit des Vorstandes im vergangenen Jahr und die derzeitige berufspolitische Situation ab.

Qualitätssicherung

Die BVASK-Dokumentation über Qualis® wird im Moment nicht erweitert. Bevor hier etwas geändert werden soll, was auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, muss zunächst einmal feststehen, welche Daten in der Zukunft benötigt werden. Da momentan unklar ist, wie die von offiziellen Stellen obligat geforderte Dokumentation arthroskopischer Eingriffe in Zukunft aussehen wird, wird die BVASK-QS zunächst wie bisher weitergeführt. Die Statistikfunktionen der vorhandenen Datenbank wird jedoch zeitnah erweitert, so dass es möglich sein wird, die einzelnen Parameter der Datenbank zum Zwecke der Datenbankrecherche online zu verknüpfen.

KBV/Arthroskopievertrag
Die Arbeit an dem Arthroskopie-Vertrag – die vom KBV-Vorsitzenden Dr. Andreas Köhler in Hamburg 2005 initiiert wurde - wird zunächst verschoben. Die KBV arbeitet wohl an einer eigenen Qualitätssicherung (Ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen AQUIK)

KBV/EBM: 2008 wird der neue EBM pauschalisierte Ziffern für die nicht-operative Behandlung durch Orthopäden und Chirurgen aufweisen. Die operativen Kapitel 31 und 36 werden sich im wesentlichen nicht ändern.

BÄK/GOÄ: Es existieren 2 Vorschläge für die Novellierung der GOÄ, einmal mit OPS-orientierten Ziffern, ähnlich dem EBM und zum zweiten eine erweiterte Version der jetzigen alten GOÄ, die sich an den modernen OPVerfahren orientiert mit multiplen Zuschlägen für Zweit-OP etc.. Eine Weiterentwicklung seitens der Bundesärztekammer für arthroskopische Ziffern hat im Jahre 2007 nicht stattgefunden.

Zusammenarbeit AGA
AGA-Akademie: Von Seiten der AGA ist die Gründung einer Akademie geplant. Sie soll die Dachorganisation für die arthroskopische Fortbildung sein. Die Kursinhalte sollten sich an dem Ausbildungskurrikulum für den „Arthroskopeur” orientieren.

Der BVASK ist prinzipiell bereit, hier mitzuarbeiten. Von Seiten des BVASK können 2 Kurse im Jahr organisiert werden. Die Tradition von Präparatekursen des BVASK wird dabei erhalten bleiben. Dies ist vor allem wichtig in den Jahren, wo diese Kurse unabhängig vom AGA-Kongress stattfinden müssen, so wie in 2008 in Interlaken.

2. Vorstandswahlen 2008

Um den BVASK weiterzuentwickeln wird nach engagierten neuen Kollegen für die Vorstandsarbeit gesucht.

3. Bericht des Kassenwartes

Ludger Schmeink berichtet über die finanzielle Situation des Verbandes. Es sei mit einem Jahresüberschuss in 2007 von etwa 9.000 € zu rechnen. Nach seinem Bericht und dem Votum der Kassenprüfer wird er von der Mitgliederversammlung entlastet.

4. Mitgliedsbeiträge

Da mit dem bisherigen System erhebliche Probleme mit dem Einziehen der Mitgliedsbeiträge bestehen, wird beschlossen ab 2008 jedem Mitglied zum Jahresanfang eine Rechnung über den Jahresbeitrag zukommen zu lassen und eine Einzugsermächtigung über Konto/Kreditkarte obligat von jedem Mitglied zu fordern.

Weiterhin wird beschlossen, den Mitgliedsbeitrag ab 2008 anzupassen: 350,- EUR für Einzelpraxen oder dem ersten Mitglied einer Gemeinschaftspraxis, jedes weitere Mitglied 100,- EUR, Kliniker 100,- EUR.

Gerold Mohr, Schriftführer

Bericht der Kassenprüfer:

Die Kassenunterlagen für das Jahr 2006 wurden von den beiden Kassenprüfern Fred Weber und Peter Rössler geprüft, es wurden keine Mängel festgestellt. Der Antrag für die Entlastung des Kassenwartes wird mit 9 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen, keine Gegenstimme